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BEAD Ergänzende Finanzierungsrunde: Wie Glasfaseranbieter 21 Milliarden Dollar an neuen Finanzmitteln gewinnen können

Am 3. September veröffentlichte die NTIA eine ergänzende Bekanntmachung zur Ausbau-Richtlinie, mit der eine zweite Förderrunde im Rahmen des Programms „ BEAD “ eröffnet wird. Mit den aus dem Programm erzielten Einsparungen in Höhe von rund 21 Milliarden US-Dollar wird nun der Breitbandausbau an Standorten finanziert, die in den ursprünglichen endgültigen Vorschlägen der Bundesstaaten nicht berücksichtigt wurden. Für Glasfaseranbieter stellt diese ergänzende Förderrunde eine bedeutende neue Finanzierungsmöglichkeit dar, doch um davon profitieren zu können, müssen sie in der Lage sein, innerhalb eines engen Zeitrahmens präzise und kostenoptimierte Netzplanungen zu erstellen.

In diesem Artikel wird erläutert, worum es bei der Ergänzungsrunde geht, welche Planungsanforderungen sich daraus ergeben und wie automatisierte Glasfaserplanungssoftware den Anbietern dabei hilft, darauf zu reagieren.

Was die Ergänzungsrunde des „ BEAD “ abdeckt

Die Zusatzrunde zielt auf bisher nicht versorgte Standorte ab, die bei der ersten Förderrunde im Rahmen des Programms „ BEAD “ durch das Raster gefallen sind. Dabei werden drei Kategorien von Standorten abgedeckt:

  • solche, bei denen die Anbieter ihren Verpflichtungen im Rahmen anderer Breitbandprogramme des Bundes oder der Bundesstaaten nicht nachgekommen sind
  • diejenigen, die im Rahmen des ursprünglichen Einspruchsverfahrens aufgrund von Dienstleistungsansprüchen entfernt wurden, die sich als unzutreffend herausstellten
  • neu identifizierte Standorte ohne Netzabdeckung

Die NTIA wird für jeden Bundesstaat eine ergänzende Liste der förderfähigen Standorte im Rahmen des „ BEAD “ erstellen und eine Förderobergrenze festlegen, die auf den durchschnittlichen Kosten pro Standort aus dem genehmigten endgültigen Vorschlag des jeweiligen Bundesstaates basiert. Die Analyse des Benton Institute schätzt, dass der Prozess etwa neun Monate dauern wird. Sobald das Ausschreibungsfenster geöffnet ist, haben die Bundesstaaten 90 Tage Zeit, um das Auswahlverfahren durchzuführen und die erfolgreichen Anbieter auszuwählen. In der Bekanntmachung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Vorschläge auf überhöhte Kosten geprüft werden und solche, die die angemessenen Schwellenwerte pro Standort überschreiten, abgelehnt werden.

Die planerische Herausforderung für Glasfaseranbieter

Für viele Glasfaseranbieter beginnt die Zusatzrunde bereits, während die Arbeiten der ersten Runde noch im Gange sind. Die Ingenieurteams sind mit den laufenden Installationen beschäftigt, und die Zusatzrunde bedeutet eine zusätzliche Arbeitsbelastung: Es müssen neu in Frage kommende Standorte ermittelt, Netzwerkerweiterungen zu diesen Standorten geplant und Kostenvoranschläge erstellt werden, die präzise genug sind, um den Anforderungen der NTIA gerecht zu werden.

Manuelle Verfahren zur Glasfaserplanung stellen in diesem Zusammenhang eine Herausforderung dar. Der Aufwand an Ingenieursstunden, der für die Planung von Versorgungsgebieten, die Modellierung von Kostenszenarien und die Erstellung baureifer Ergebnisse auf Standortebene erforderlich ist, kann für eine einzige Planungsiteration mehrere Wochen betragen. Wenn das Ziel darin besteht, innerhalb eines 90-tägigen Ausschreibungszeitraums mehrere Versorgungsgebiete in möglicherweise mehreren Bundesländern zu bewerten, lässt sich dieser Zeitplan nur schwer einhalten.

Viele der Standorte auf der Ergänzungsliste sind gerade deshalb nicht versorgt, weil sie teuer oder schwer erreichbar waren. Die Erstellung von Entwürfen, die sowohl standortgenau als auch kostengünstig genug sind, um die von der NTIA festgelegten Schwellenwerte pro Standort einzuhalten, erfordert sorgfältige ingenieurtechnische Arbeit. Ohne die Möglichkeit, mehrere Entwurfszenarien miteinander zu vergleichen, sind Planungsteams oft auf einen einzigen Entwurf pro Versorgungsgebiet beschränkt, wodurch sie nur begrenzte Möglichkeiten haben, den kosteneffizientesten Ansatz zu ermitteln.

Hier verändert die Software für die automatisierte Glasfaserplanung und -auslegung die Rahmenbedingungen für Anbieter, die Vorschläge für zusätzliche Rundleitungen ausarbeiten.

Wie automatisierte Glasfaserplanung die Planungszeit um bis zu 90 % verkürzt

Comsof Fiber, die automatisierte Software von IQGeo für die Glasfaserplanung und -auslegung, wird branchenweit eingesetzt, um Netzwerke für mehr als 100 Millionen Haushalte in über 50 Ländern zu entwerfen. Ihre Optimierungsalgorithmen automatisieren den gesamten Planungs- und Auslegungsprozess und erstellen Netzentwürfe auf Standortebene innerhalb von Tagen statt Wochen.

Insbesondere in der Ergänzungsrunde ermöglicht dieser Geschwindigkeitsvorteil den Anbietern, innerhalb des 90-Tage-Zeitraums eine weitaus größere Anzahl von Versorgungsgebieten zu bewerten und zu planen, als dies mit manuellen Verfahren möglich wäre. Anstatt sich auf einen einzigen Entwurf pro Gebiet festzulegen, können die Planungsteams mehrere Szenarien durchspielen und die wettbewerbsfähigste Option auswählen, bevor sie ein Angebot einreichen.

Szenariovergleich für umfassendere Vorschläge

Die Zusatzrunde bringt neue Variablen ins Spiel, die einen Szenariovergleich besonders wertvoll machen. Neu in Frage kommende Standorte können sich in anderen geografischen Regionen befinden als das bestehende Versorgungsgebiet eines Anbieters und unterschiedliche Kostenprofile sowie Infrastrukturbedingungen aufweisen. Die Frage für jeden Versorgungsbereich lautet nicht nur, ob er versorgt werden kann, sondern auch, welche Netzwerkarchitektur die besten Kosten pro Standort erzielt.

Comsof Fiber ermöglicht es Planungsteams, verschiedene Netzwerkarchitekturen, Flächenkosten und Bereitstellungsansätze für jede Standortgruppe schnell miteinander zu vergleichen. Die Software unterstützt alle gängigen Glasfasernetzarchitekturen, wobei der Schwerpunkt auf FTTH und konvergierten FTTH-5G-Lösungen liegt, und bietet Auslegungsprofile für Geräte führender Hersteller und Glasfaserausrüster.

Diese Flexibilität ermöglicht es den Anbietern, für jeden Versorgungsbereich die optimale Architektur zu ermitteln, anstatt sich auf einen einzigen Ansatz festzulegen.

Kostenoptimierung, die den Anforderungen der NTIA gerecht wird

Die NTIA hat deutlich gemacht, dass Vorschläge für die Ergänzungsrunde anhand strenger Obergrenzen für die Kosten pro Standort bewertet werden. Die Optimierungsalgorithmen von Comsof Fiber gehen direkt auf diesen Punkt ein und senken die Gesamtbaukosten um bis zu 10 %, indem sie ineffiziente Planungslösungen beseitigen und die vorhandene Infrastruktur besser nutzen.

Die Software integriert zudem GIS- und Marktdaten, um Entwürfe zu erstellen, die die tatsächlichen geografischen Gegebenheiten und nutzbaren Standorte widerspiegeln, und bietet damit eine fundierte, überprüfbare Grundlage für Kostenschätzungen in ergänzenden Angeboten. Dieses Maß an Entwurfsoptimierung und datengestützter Kostenmodellierung ist ein wichtiger Faktor bei Programmen, bei denen Kostenschwellenwerte pro Standort darüber entscheiden, ob ein Angebot genehmigt oder abgelehnt wird.

Planungskapazitäten ausbauen, ohne bei Null anzufangen

Anbieter, die Angebote für die zweite Planungsrunde einreichen, müssen ihren Planungsausstoß skalieren und gleichzeitig sicherstellen, dass die Bauvorhaben der ersten Runde planmäßig voranschreiten. Mit den Workflow-Vorlagen von Comsof Fiber können auch unerfahrene Ingenieure bewährte Planungsprozesse nachbilden und die Ergebnisse an neue Versorgungsgebiete anpassen, ohne Entwürfe von Grund auf neu erstellen zu müssen. Diese Funktion ist besonders relevant für Anbieter, die ihre Planungsteams schnell erweitern müssen, um beide Arbeitsstränge zu bewältigen.

Anbieter können zudem das Netzwerk zertifizierter Planungspartner von IQGeo in Anspruch nehmen, um ihre internen Planungskapazitäten während der Ausschreibungsphase zu ergänzen.

Vorbereitung auf die Nachrückrunde

Zwar wurden die ergänzenden Listen der förderfähigen Standorte noch nicht veröffentlicht, doch ist der Ablauf des Verfahrens mittlerweile so klar, dass die Anbieter mit den Vorbereitungen beginnen können. Die Zusammenstellung von GIS-Daten und Infrastrukturunterlagen für potenzielle Zielgebiete, die Überprüfung der durchschnittlichen Kosten pro Standort aus den endgültigen Vorschlägen der ersten Runde sowie die Sicherstellung, dass Planungsinstrumente und Teamkapazitäten rechtzeitig vor Beginn des 90-tägigen Zeitfensters bereitstehen, sind allesamt Schritte, die bereits jetzt unternommen werden können.

Comsof Fiber wurde genau für diese Art von umfangreichen, zeitkritischen Planungsaufgaben entwickelt. Um zu erfahren, wie es Sie bei der Vorbereitung auf die Zusatzrunde der „ BEAD “ unterstützen kann, vereinbaren Sie einen Termin für eine Demo mit unseren Branchenexperten.

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