Die Zukunft der Außendiensttätigkeit im Versorgungsbereich wird auf geführten, KI-gestützten Arbeitsabläufen, einer genaueren Datenerfassung und einheitlichen Lösungen für den Außendienst im Versorgungsbereich basieren, die den Teams direkten Zugriff auf die Informationen bieten, die sie benötigen, um ihre Arbeit gleich beim ersten Mal richtig zu erledigen.
Unterstützung der Teams durch Echtzeit-Netzdaten, Mobilität und KI
Die Arbeit vor Ort ist der Motor des Versorgungsbetriebs. Versorgungsunternehmen sind bestrebt, ihre Effizienz zu steigern und ihre Außendienstteams auszubauen, um ehrgeizige Projekte zum Ausbau und zur Modernisierung des Netzes in Angriff zu nehmen. Die fragmentierten Softwarelösungen und analogen Prozesse, die viele Versorgungsunternehmen heute nutzen, können jedoch den erforderlichen Umfang und die Komplexität nicht bewältigen. Außendienstteams benötigen Werkzeuge, die sie durch ihren Arbeitsalltag führen, es ihnen erleichtern, fundierte Entscheidungen auf der Grundlage präziser Einblicke in das Netz zu treffen, und eine Datenbasis für die KI-gesteuerte Automatisierung von morgen schaffen.
Mit der richtigen Technologie für ihre Außendienstteams können Versorgungsunternehmen ihren Betrieb bereits heute stärken, um die Herausforderungen zu meistern, denen die Branche im kommenden Jahrzehnt gegenüberstehen wird.
Personalprobleme im modernen Außendienst von Versorgungsunternehmen
Die zunehmende Elektrifizierung, Rechenzentren, der durch KI bedingte Energiebedarf und der Umstieg auf erneuerbare Energien üben weltweit einen wachsenden Druck auf die veraltete Energieinfrastruktur aus. Auf dem kanadischen Markt wird der Energiebedarf bis 2050 voraussichtlich um bis zu 112 % steigen. Während der Strombedarf in Europa zwischen 2008 und 2024 zurückging, gehen Analysten nun davon aus, dass die Nachfrage um bis zu 2 % pro Jahr steigen wird, was Investitionen in Höhe von 3,5 Billionen Dollar in die Modernisierung der Energieinfrastruktur erfordert. Auch in den USA befindet sich der Energiebedarf in einem neuen Aufschwung und wird bis 2040 voraussichtlich jährlich um über 3,5 % wachsen.
Das Stromnetz ist zudem anfälliger denn je für klimatische Schwankungen. Nicht nur verbrauchen die Kunden bei extremer Hitze oder Kälte mehr Energie, auch Stürme und Unwetter gefährden die Infrastruktur. Katastropheneinsätze und Wiederaufbaumaßnahmen werden häufiger, kostspieliger und gefährlicher.
Während die Energieversorger versuchen, ihren Betrieb hochzufahren, um den explodierenden Energiebedarf zu decken, erreichen die erfahrensten Mitarbeiter der Branche das Rentenalter. Infolgedessen fällt es den Arbeitgebern in der Energieversorgungsbranche schwerer denn je, offene Stellen zu besetzen. Auf jeden neuen Mitarbeiter, der in die Versorgungsbranche einsteigt, kommen 1,4 Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen. Im Jahr 2025 gaben 79 % der Arbeitgeber in der Versorgungsbranche an, dass die Personalbeschaffung schwierig sei. 45 % nannten mangelnde Erfahrung und fehlende technische Fähigkeiten als Hauptgrund dafür, dass die Personalbeschaffung so schwierig ist.
Versorgungsunternehmen müssen sich darauf konzentrieren, ihren Betrieb auf diesen großen Wandel in der Belegschaft vorzubereiten. Die Personalbeschaffung ist nur ein Teil des Puzzles. Die Betreiber müssen die Weiterbildung der Arbeitskräfte von morgen selbst in die Hand nehmen und in Technologien investieren, die es ihnen ermöglichen, mit schlankeren Teams in großem Maßstab zu arbeiten. Die Zukunft der Außendiensttätigkeit in der Versorgungsbranche beginnt an der Basis des Netzbetriebs – mit den Außendienstlösungen, die die Teams täglich nutzen.
In den heutigen Betriebsabläufen der Versorgungsunternehmen bestehen weiterhin Lücken
Außendienst-Tools spielen eine Schlüsselrolle bei der Stärkung des Außendienstbetriebs von Versorgungsunternehmen und ermöglichen es den Betreibern, sich an Herausforderungen im Personalbereich anzupassen, die möglicherweise noch bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein bestehen bleiben.
Während Versorgungsunternehmen ihre Betriebsabläufe modernisieren, ist es oft nach wie vor schwierig, kritisches Netzwerk- und Betriebswissen zu erfassen, darauf zuzugreifen und zu skalieren. Die heutigen Prozesse im Außendienst basieren auf isolierten Daten und fragmentierten Arbeitsabläufen, was die Einarbeitung und effektive Unterstützung der Teams im Außendienst erschwert. Dieser Mangel an Konsistenz beeinträchtigt die Arbeitsqualität und -effizienz, erhöht das Risiko für die kritische Netzinfrastruktur und steigert die Wahrscheinlichkeit von Fehlern vor Ort.
Viele Versorgungsunternehmen digitalisieren Papierformulare und Arbeitsabläufe und setzen zunehmend auf mobile GIS-Lösungen anstelle von physischen Karten. Die Arbeitsabläufe im Außendienst sind jedoch noch nicht vollständig automatisiert, da sie auf manuellen Eingaben beruhen. Außendienstmitarbeiter müssen oft noch mehrere Anwendungen auf ihrem Gerät gleichzeitig bedienen, während sie zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln.
Ein Tag im Leben des Versorgungsmitarbeiters der Zukunft
An einem typischen Arbeitstag erlebt der Außendienstmitarbeiter der Zukunft bereits vor Beginn des ersten Einsatzes eine Veränderung. Er öffnet eine einzige, intelligente App und erhält sofort einen vollständigen, aktuellen Überblick über das Netz, angereichert mit KI-gestützter Netzintelligenz. Es ist nicht mehr nötig, auf mehrere Systeme zuzugreifen oder unzusammenhängende Daten abzugleichen. Alles – vom georäumlichen Kontext über die Anlagenhistorie bis hin zu den Arbeitsabläufen – ist bereits in einer einzigen mobilen Umgebung miteinander vernetzt. Dank automatisierter, an die jeweilige Aufgabe angepasster Prozesse begibt sich der Mitarbeiter mit Klarheit, Zuversicht und einem klaren Plan vor Augen zum Einsatzort.
Vor Ort verläuft die Arbeit nahtlos. Ob online oder offline – die Anwendung bietet ununterbrochenen Zugriff auf das digitale Netzmodell und auf den jeweiligen Auftrag zugeschnittene Schritt-für-Schritt-Arbeitsabläufe. Während die Aufgaben erledigt werden, wird der Zustand der Anlagen bewertet und Aktualisierungen werden in Echtzeit erfasst, wodurch präzise Daten direkt in den digitalen Zwilling eingespeist werden. Der Außendienstmitarbeiter führt nicht mehr nur Anweisungen aus, sondern trägt aktiv zu einer lebendigen, einheitlichen Sicht auf das Netz bei. Jede Aktualisierung stärkt das Modell und ermöglicht bessere Entscheidungen – nicht nur im Moment, sondern über den gesamten Betrieb hinweg. Mit der Weiterentwicklung des digitalen Zwillings wird die KI bei der Analyse von Zuständen, der Überwachung von Risiken und der Gewinnung umsetzbarer Erkenntnisse immer leistungsfähiger.
Im Laufe des Tages geht Wissen nicht mehr verloren und wird nicht mehr in Silos gespeichert. Das Fachwissen, das einst nur in den Köpfen erfahrener Mitarbeiter vorhanden war, wird automatisch als Teil jedes Arbeitsablaufs erfasst. Neue Mitarbeiter werden in Echtzeit durch integrierte KI-Unterstützung angeleitet, wodurch Konsistenz, Genauigkeit und Qualität bei jeder Aufgabe gewährleistet werden. Gleichzeitig erhalten die Betreiber durch integrierte Qualitätssicherung und -kontrolle kontinuierliche Transparenz. Das Ergebnis sind intelligentere Mitarbeiter, eine schnellere Einarbeitung sowie sicherere und zuverlässigere Betriebsabläufe – alles direkt über eine mobile Lösung, die speziell für die Realitäten vor Ort entwickelt wurde.
Henk Cornelissen, Direktor Beratungsexperte, CGI
Die Technologien, die Betreiber benötigen, um die Zukunft der Außendiensttätigkeit im Versorgungsbereich zu gestalten
Versorgungsunternehmen müssen der vollständigen Abstimmung zwischen digitalen Aufzeichnungen und der Realität Priorität einräumen, damit die Teams einen umfassenden Überblick über ihre Betriebsabläufe haben – ganz gleich, wie groß und komplex das Netz auch sein mag. Die Dokumentation darf nicht länger statisch sein, sondern muss auf Veränderungen in der realen Welt reagieren und sich entsprechend weiterentwickeln. Der nächste Schritt besteht darin, den Außendienstmitarbeitern nahtlosen Zugriff auf eine umfassende Übersicht über das Netz sowie detaillierte Informationen zu jeder Anlage zu gewähren, an der sie arbeiten.
Mit IQGeo können Versorgungsunternehmen ihren Außendienstmitarbeitern diese Übersicht in einer einzigen App bereitstellen. Dazu gehören Tools wie:
Ein verbindlicher Digital Twin
Ein präziser digitaler Zwilling bildet die Grundlage für KI-gestützte Arbeitsabläufe, Echtzeit-Analysen und letztendlich für autonome Vorgänge zur Steuerung des Stromnetzes. Versorgungsunternehmen können IQGeo nutzen, um die für den Aufbau eines digitalen Zwillings erforderlichen Daten zu bündeln und diese ihren Außendienstmitarbeitern über eine einzige mobile App zugänglich zu machen. Außendienstmitarbeiter können einfach die IQGeo-App auf ihrem Gerät öffnen und ein aktuelles Netzmodell einsehen, das mit einer Karte überlagert ist. Diese Karte liefert den georäumlichen Kontext, den sie benötigen, um Anlagen zu lokalisieren und sicher zu erreichen. Wenn Außendienstteams Änderungen vornehmen, können sie diese direkt an den digitalen Zwilling übermitteln, sodass die Zentrale in Echtzeit verfolgen kann, was gerade geschieht.
Visuelle, KI-gestützte Qualitätssicherung und -kontrolle
Dank der in ihre Lösungen für den Außendienst integrierten visuellen KI können Betreiber die Qualitätssicherung und -kontrolle (QA/QC) vor Ort automatisieren, sicherstellen , dass jeder Auftrag auf Anhieb korrekt ausgeführt wird , und einen genauen digitalen Prüfpfad ihres Netzes erstellen. Eine visuelle KI-Lösung wie NetLux AI kann die von Technikern aufgenommenen Fotos analysieren, um zu überprüfen, ob das Bild die erforderlichen Informationen enthält (wie eine Anlagen-ID oder eine klare Ansicht der Kabelverlegung) , und beurteilen, ob die Arbeit korrekt ausgeführt wurde. Anschließend kann sie dem Mitarbeiter Feedback geben und ihn auffordern, Korrekturen vorzunehmen und ein weiteres Foto zur Validierung aufzunehmen, bevor er mit der nächsten Aufgabe fortfährt. Diese Technologie bietet eine neue Ebene der Überwachung, entlastet die QA/QC-Teams im Backoffice und stellt sicher, dass jeder Auftrag überprüft wird.
Echtzeit-Informationen
Wenn Außendienstmitarbeiter direkten Zugriff auf eine einheitliche Übersicht über das Netz, Geodaten und Details zu jeder Anlage haben, sind sie in der Lage, vor Ort fundiertere Entscheidungen zu treffen. Während eines Ausfall, können sie über ihre App auf genaue Netzdaten in Echtzeit, dynamische Arbeitsaufträge und aktuelle Informationen zum Fortschritt der Störungsbehebung zugreifen. Dies optimiert die Kommunikation und hilft den Einsatzteams, ihre Arbeit effektiver und sicherer auszuführen, wenn es darauf ankommt.
Konfigurierbare Arbeitsabläufe
Die Lösung sollte es Betreibern ermöglichen, für jede Aufgabe, die ihre Teams ausführen müssen – von der Erstellung von Bestandsplänen über die Durchführung von Anlageninspektionen bis hin zur Bearbeitung von Störungsmeldungen –, unterschiedliche standardisierte Arbeitsabläufe zu entwerfen. Das bedeutet, dass die Teams für verschiedene Aufgaben nicht zwischen verschiedenen Apps wechseln müssen und dass jeder Techniker jedes Mal genau denselben Ablauf befolgt. Alle eingehenden Daten werden an einem Ort erfasst und im Netzwerkmodell aktualisiert, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind.
Einheimische Mobilität
Außendienstteams müssen während ihrer Arbeit auf Daten zugreifen und diese aktualisieren können, unabhängig davon, ob eine Internetverbindung besteht oder nicht. Dank nativer Mobilität können die Teams vor Ort bleiben, anstatt warten zu müssen, bis sie wieder in einen Bereich mit Netzabdeckung gelangen, um die Plattform nutzen zu können. In ländlichen Gebieten oder in Situationen, in denen das Glasfasernetz des Versorgungsunternehmens durch eine Katastrophe beeinträchtigt wurde, sind Offline-Funktionen unverzichtbar. Der Zugriff auf wichtige Geodaten und Netzinformationen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Arbeiten auch unter schwierigen Umständen effizient, korrekt und sicher abgeschlossen werden können.
Überzeugen Sie sich selbst von der Zukunft des Außendienstes im Versorgungsbereich
Hören Sie sich mein vollständiges Gespräch mit Brandon Curkan im „Bitesize Electric“-Podcast an, um mehr darüber zu erfahren, wie Netzbetreiber die Zukunft der Außendienstarbeit mit einheitlichen Tools zur georäumlichen Arbeitsabwicklung neu gestalten können. Die Folge gibt den Zuhörern einen Einblick in den Arbeitsalltag des Außendienstmitarbeiters von morgen und zeigt, wie eine Lösung wie IQGeo alltägliche Arbeitsabläufe in Erkenntnisse umwandelt, die Netzbetreiber benötigen, um den Weg in eine KI-gesteuerte Zukunft zu ebnen.
Vice President of Utility Solutions, IQGeo
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